Welfare, not warfare

Affiche de manifestation avec le slogan 'Welfare not Warfare'. Une main levée avec un symbole d'interdiction sur un avion de chasse. Informations sur la date et le lieu de la manifestation, 14 juin à Bruxelles Nord.

Am 14 Juni gehen wir auf die Straße für Frieden, Gerechtigkeit und gegen Krieg.

Lasst uns eine europäische Bewegung gegen eine neue Militarisierung Europas organisieren!

Die EU plant, 800 Milliarden Euro zusätzlich für Waffen auszugeben. Diese 800 Milliarden Euro werden gestohlen. Gestohlen aus den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Arbeit, internationale Zusammenarbeit und Klimagerechtigkeit. Diese Gelder werden integral den Händlern des Todes überall auf der Welt zugutekommen.

Durch diese Aufrüstung werden Kriege zukünftig wahrscheinlicher werden! Es wird zu mehr Schulden, mehr Austerität und zu mehr Ausgrenzung führen. Es wird den Rassismus verschärfen. Diese massive Aufrüstung wird sich sehr wohl auch nach innen richten und sie wird den Klimawandel weiter anheizen.

Wir brauchen nicht noch mehr Waffen; wir müssen uns nicht auf noch mehr Kriege vorbereiten. Was wir brauchen, sind ganz andere Ziele und Herangehensweisen: Eine Politik die auf soziale Gerechtigkeit, eine demokratische und ökologische Wirtschaft ausgerichtet ist und nicht auf Konkurrenzkämpfe, die Eroberung von Märkten und Rohstoffquellen.

Ein wesentlicher Motor der neuen Militarisierung Europas ist die Nato. Die Nato war und ist immer noch ein Hindernis für die Verwirklichung eines gerechten Weltfriedens. Sie ist das größte Militärbündnis und hat die Welt mit hunderten von Militärbasen überzogen. In den letzten Jahren hat sich die Nato als Instrument für militärische und politische Aktionen, psychologische Kriegsführung und Zugang zu Ressourcen und Märkten zugunsten der reichen Industriestaaten neu ausgerichtet. Mit ihren Partnerschaften und gemeinsamen Interventionen ist sie ein Instrument für das strategische Ziel der Machthaber der USA und der EU, ihre globale Vorherrschaft zu behalten und auszubauen – verstärkt durch Militärstützpunkte auf allen Kontinenten, meist unter Umgehung der Vereinten Nationen und durch den offenen Bruch des Völkerrechts, durch die dramatische Steigerung der Rüstungsausgaben und eines neuen Wettrüstens.

Um unsere Vision einer friedlichen Welt zu verwirklichen, lehnen wir militärische Reaktionen auf globale und regionale Krisen ab. Wir fordern ein internationales politisches System, das auf dem Konzept der „gemeinsamen Sicherheit” basiert, was natürlich eine starke politische Friedensbewegung voraussetzt.

Wir brauchen darum eine echte friedenspolitische Agenda. Wir lehnen es ab, unter dem Terror von Atomwaffen zu leben, und verurteilen jedes Wettrüsten und jede Verletzung grundlegender Menschenrechte aufgrund machtpolitischer Interessen. Wir müssen darum die Militärausgaben drastisch senken und die Ressourcen stattdessen für die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt einsetzen. Wir müssen gemeinsam alle ausländischen Militärstützpunkte schließen. Wir müssen die internationalen Beziehungen demokratisieren und entmilitarisieren und neue Formen der friedlichen Zusammenarbeit aufbauen, um eine sicherere, nachhaltigere und gerechtere Welt aufzubauen. Wir müssen wieder in Vertrauensbildung investieren, um den Weg für friedliche internationale Beziehungen und Zusammenarbeit zu ebnen.

Gemeinsam zur großen Kundgebung « Welfare not warfare » am 14. Juni 2026, 15 Uhr ab Bahnhof Brüssel-Nord !

Mitgeteilt durch das «Collectif 5 % c’est Non »

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